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Schleswig-Holstein – Weite Horizonte im hohen Norden auf der Insel Föhr

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10
mal gelaufen
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40
Höhenmeter
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Schwierigkeit

Beste Läufe

folgt in Kürze

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Der Start der Runde liegt am Hafen von Wyk auf der Nordseeinsel Föhr. Zur Insel fährt man mit der Fähre von Dagebüll aus. Die Fahrt dauert zirka 50 Minuten. Seit zwei Jahren gibt es auch eine Schnellverbindung mit einem Katamaran, die nur 25 Minuten braucht (ist aber teurer!). Die Überfahrt durchs Wattenmeer ist für Nordsee-Neulinge schon ein Erlebnis – mit Glück kann man auf Sandbänken Seehunde liegen sehen. Vom Hafen aus startet die Strecke gegen den Uhrzeigersinn einmal rund um die Insel. Am Anfang mit viel Asphalt, links und rechts vom Deich und einigen Kilometer Schafskacke-Slalom. Bei Kilometer 4 liegt die „Boldixumer Vogelkoje“, die einzige Vogelkoje auf der Insel, die man noch besichtigen kann. Vogelkojen sind künstlich angelegte Wildentenfanganlagen, die es früher auf allen nordfriesischen Inseln gab. Die Todesfallen von einst dienen den Wildenten heute als Rückzugsgebiet (bei Besuch der Koje die Uhr laufen lassen, Uhrzeitenstopps sorgen für Nichtberücksichtigung des Ergebnisses!). Weiter geht’s Richtung Westen, bei Kilometer 12 vorbei am Andelhof, durch seine besondere Lage direkt am Midlumer Deich ist er ein perfekter Beobachtungspunkt für Vogelliebhaber. Inzwischen beherbergt er eine Ausstellung, sowie einen „Vogelkiek“ unterm Dach, der einen noch besseren Ausblick auf das vogelartenreiche Biotop zulässt. Ab jetzt hat man bei gutem Wetter auch eine großartige Sicht auf die Inseln Sylt und später Amrum. Im Westen geht es bei Kilometer 22 schließlich durch das kleine Dorf Utersum mit seinen Reetdachhäusern im alten Ortskern. Der lange Sandstrand der Föhrer Westküste liegt direkt gegenüber der Sylter Ortschaft Hörnum, eine (Fähr)Verbindung gibt es aber nicht. An der Südküste geht es überwiegend durch das wunderschöne Vogelschutzgebiet und teilweise am Strand entlang zurück Richtung Hafen. Selbst in der Hochsaison ist die Strecke gut zu belaufen, an keiner Stelle ist so viel los, dass es einen Lauf stören könnte. Die letzten Kilometer läuft man an der Strandpromenade, aber auch da war es beim Scouting der Strecke im August nicht „zu voll“ – und für den einen oder anderen sind die Passanten auch eine gute Motivation.

Route