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Rheinland-Pfalz – Sightseeing auf Eifel- und Moselsteig

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4
mal gelaufen
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940
Höhenmeter
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Schwierigkeit

Beste Läufe

folgt in Kürze

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⚠️ Aktuell ist ca. bei Kilometer 23,3 ein Stück von 200-300 Metern schwer zugänglich, aber schaffbar. Nicht wundern, es muss dort durch den Wald über Äste und viel Laub geklettert werden. Los geht es direkt am Trierer Hauptbahnhof und zum Auftakt passiert ihr die Porta Nigra, eines der Wahrzeichen der ältesten Stadt Deutschlands. Auch wenn es mitten in der Stadt losgeht, empfehlen sich Trailschuhe (auch bei schönem Wetter, denn es wird auf jeden Fall feucht-fröhlich). Apropos feucht-fröhlich: Am Zurlaubener Ufer, wo im Sommer auf den Terassen der Lokale der Wein (und auch das Bier) in Strömen fließt, überquert ihr das erste Mal die Mosel und dann geht es erst einmal bergauf zum Weißhaus, vorbei am Wildpark und immer aufwärts geradewegs am Schusterkreuz vorbei zum Eifelkreuz (km 8). Bis dahin alles easy auf Waldautobahn aber jetzt wird es wild: steil bergauf zur Genovevahöhle, dann ein Stück bergab knapp unterhalb der Geyersley entlang geradewegs zur Burg Rammstein (km 11). Hier gibt es – zumindest im Sommer – die Möglichkeit, Wasser nachzutanken und sich am Kiosk zu stärken. Weiter geht es wieder bergauf – teilweise durchaus etwas steiler – durch das wilde Butzerbachtal. Der Weg ist hier auch im Sommer eigentlich immer matschig, ihr passiert Eisentreppen, Brücken und jede Menge Wurzeln. Bei km 15 erreicht Ihr mit dem Dackenheid auf 463m den höchsten Punkt der Strecke, dann geht es erst einmal mehr oder weniger abwärts mit einigen netten Ausblicken wieder zum Eifelkreuz (km 19) und weiter recht steil bergab durch eine Unterführung unter der Autobahn durch vorbei an einer kleinen Siedlung bis hinunter nach Biewer (km 24), wo zumindest wochentags auch die Softflasks neu befüllt werden können. Auf verschlungenen Pfaden und vorbei an einer kleinen Marienkapelle geht es oberhalb der Roten Felsen auf dem Moselsteig (der hier gleichzeitig auch der Eifelsteig ist). Von dort habt ihr einen fantastischen Ausblick auf Trier, ohne dafür Asphalt treten zu müssen (das kommt später). Bei km 26 landet Ihr dann wieder am Weißhaus, anstatt aber wieder in Richtung Stadt über die Brücke zu laufen, bleibt ihr erst einmal auf der wilden Seite: Es geht wieder aufwärts und wird erneut etwas matschig entlang dem Sirzenicher Bach, der hier als kleiner Wasserfall erfrischende Aussicht bietet. Weiter geht es bergauf, vorbei an der Mariensäule (km 30 – wenn ihr wollt, macht einen kleinen Abstecher über die Treppen, um die Säule in voller Pracht zu bewundern). Auf dem nun folgenden Markusberg könnt ihr Euch bei Bedarf im Café Mohrenkopf noch einmal stärken, dann geht es weiter über Wald-, Forst- und Feldwege Downhill bis nach Euren. Ihr durchquert den Stadtteil, um mit Blick auf die Benediktinerabtei St. Matthias erneut die Mosel zu überqueren (km 40). Schön flach und entspannt folgt ihr dem Radweg entlang der Mosel und biegt dann in Richtung Altstadt ab. Hier folgt nun das Touriprogramm (Obacht, hier kann es durchaus etwas voller werden!): Vorbei an den Barbarathermen geht es rechts in Richtung Kaiserthermen – die Römer waren echte Wellnessfans – und durch den Palastgarten geradewegs auf das etwas skurrile römisch-barocke Ensemble aus Konstantinbasilika und Kurfürstlichem Palais zu. Es folgt ein kurzer Abstecher vorbei an einigen schicken Kurien (da wohnen bzw. residieren die hohen Herren des Domkapitels) über den Domfreihof, wo ihr den Dom und die gotische Liebfrauenkirche bewundern könnt. Durch die kleine unscheinbare Gasse mit dem klangvollen Namen „Sieh um Dich“ (sie markiert die Grenze der Domfreiheit, deshalb der friendly reminder) folgt nun der Endspurt zurück zum Hauptbahnhof, den ihr nach 44,5km erreicht. Ihr müsst aber nicht sofort in den Zug steigen und dürft gerne noch eine Weile in Trier bleiben. Moselwein ist ein hervorragendes Regenerationsgetränk und hier überall gut gekühlt zu haben.

Route